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Mysteriöser Fenstersturz: Elfeinhalb Jahre Haft gefordert

Im Prozess um den mysteriösen Fenstersturz einer 24-jährigen Frau in Düsseldorf hat der Ankläger elfeinhalb Jahre Haft gefordert. Das mutmaßliche Opfer hatte bei dem fast sieben Meter tiefen Sturz eine teilweise Querschnittslähmung erlitten.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Prozess um den mysteriösen Fenstersturz einer 24-jährigen Frau in Düsseldorf hat der Ankläger elfeinhalb Jahre Haft gefordert. Das mutmaßliche Opfer hatte bei dem fast sieben Meter tiefen Sturz eine teilweise Querschnittslähmung erlitten.

Die Frau werde den Rest ihres Lebens unter den Folgen leiden, sagte Staatsanwalt Uwe Kessel und beantragte die Strafe wegen versuchten Totschlags und Drogenhandels. Er rückte damit am Donnerstag vom Anklagevorwurf des versuchten Mordes ab.

Verteidigerin Josipa Salm-Francki kündigte vor dem Landgericht an, Freispruch zu fordern. Die Frau sei vermutlich selbst gesprungen, nachdem sie dem Angeklagten Geld gestohlen habe und ihm im Treppenhaus nicht in die Arme laufen wollte.

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