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Wandel Schrebergartenpächter werden immer jünger

Schrebergärtenpächter sind alt, spießig und in so einem Garten stehen nur Gartenzwerge herum. Das sind nur wenige Vorurteile über die Pächter der Kleingärten. Ganz so ist es aber nicht. Zumindest die Altersstruktur hat sich in den vergangenen Jahren geändert.


In Köln gibt es rund 13.000 Klein- bzw Schrebergärten. Zum Vergleich: In Berlin soll es rund 68.000, in Hamburg 33.500 und in München 8700 Kleingärten geben.

Wandel in der Altersstruktur

Viele der Parzellen sind seit teilweise 20, 30 oder sogar 40 Jahren verpachtet. Im Moment aber scheint es einen Generationswechsel zu geben. Das bestätigt sowohl der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde sowie der Kreisverband Kölner Gartenfreunde. Der Anteil der jungen Pächter steigt seit ein paar Jahren.

Mehr Platz und draußen sein

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Viele junge Familien in Großstädten pachten sich einen Schrebergarten, weil sie keinen eigenen Garten und Balkon haben. Im Kölner Süden zum Beispiel haben in diesem Jahr viele Familien einen Schrebergarten gepachtet. Teilweise gibt es sogar Wartelisten.

Kosten

Insgesamt gibt es in Köln rund 120 Kleingartenvereine. Jeder Pächter muss in einen dieser Vereine eintreten, eine Vereins- und Pachtgebühr zahlen. Rund 50 Cent pro Quadratmeter im Jahr beträgt die Pacht. Die Gärten sind teilweise 200, 300 oder 400 Quadratmeter groß. Dazu kommen auch Wasser- und Stromkosten. Außerdem müssen auf der Parzelle Gartenlaube und andere Gerätschaften abgekauft werden.

Klare Regeln

Ein Schrebergarten soll und muss sogar gepflegt werden. Das schreibt die jeweilige Vereinssatzung vor. Zum Beispiel müssen Teile des Gartens mit Nutzpflanzen angebaut werden.

 

Weitere Infos finden Sie auf den Seiten des Kleingartenbunds und beim Kreisverband Kölner Kleingärten.


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