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Marek Lieberberg: Mehr bewaffnete Polizei auf Festivals nötig

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Nachdem das Festival Rock am Ring zuletzt aufgrund einer "terroristischen Gefährdungslage" kurzzeitig unterbrochen werden musste, hielt Veranstalter Marek Lieberberg bereits eine umstrittene Rede, in der er Muslime zu einer deutlicheren Distanzierung von Islamisten aufrief. In einem Interview mit der "Welt am Sonntag" äußerte sich der 71-Jährige erneut zu der Thematik. Diesmal nahm er vor allem die Behörden in die Pflicht.

Lieberberg sprach von einer inzwischen "daueralarmierten" Gesellschaft und forderte eine Aufstockung des Sicherheitsapparats zum Zwecke der Prävention: "Liebe allein wird nicht ausreichen, den Terror zu besiegen ... Wir brauchen diese Präsenz bewaffneter Soldaten bei Konzerten. Sie ist nootwendig, um die Veranstaltung zu schützen." Nachdem bei einer Verkehrskontrolle zwei mutmaßliche Muslime mit unstimmigen Personalien und Bändchen für umfangreichen Zugang zum RaR-Gelände aufgefallen waren, wurde das Festival zwischenzeitlich gestoppt. Mehrere Zehntausend Besucher mussten das Gelände räumen, unter anderem fiel der Headliner-Auftritt der Metalband Rammstein aus.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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