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A1-Vollsperrung Sperrung der Leverkusener Rheinbrücke

Seit dem Wochenende ist die Autobahn 1 auf Höhe der Leverkusener Rheinbrücke in Fahrtrichtung Koblenz gesperrt. Grund dafür war ein vermuteter Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg bei Köln-Merkenich.


Mittlerweile ist klar, dass es sich bei dem Gegenstand um ein Eisenrohr handelt und nicht um eine Weltkriegsbombe. Die Autobahn bleibt aber jetzt noch bis mindestens Mittwoch gesperrt. Hier die Einzelheiten: 

Welche Sperrungen sind wann zu erwarten?

  • 09.10., 5 Uhr: Sperrung der A3-Abfahrt Köln-Mülheim in Fahrtrichtung Frankfurt.
  • 11.10., 5 Uhr: Freigabe zweier Fahrstreifen der A1 in Richtung Koblenz.
  • 11./12.10., zwischen 22 und 5 Uhr: Reduzierung auf einen freien Fahrstreifen wegen Asphaltarbeiten. An der Anschlussstelle Köln-Niehl wird die Abfahrt auf die Industriestraße gesperrt. Eine Umleitung über das Autobahnkreuz Köln-Nord ist mit Rotem Punkt ausgeschildert.
  • 12.10.: Vorraussichtliche Freigabe aller Fahrstreifen der A1.

 

 

Ist eine Sperrung der A1 in Richtung Dortmund ebenfalls zu erwarten?

Nein, weil es sich zum Glück nicht um eine Weltkriegsbombe gehandelt hat, muss die Autobahn auch nicht in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

 

Welche Umleitungsmöglichkeiten werden empfohlen?

Fernverkehr aus Norden: Umleitung ab dem Autobahnkreuz Hilden über die A46 und A57 weiter bis zur A1 nach Köln.

Ab Autobahnkreuz Leverkusen: Die Umleitungen über den Kölner Ring, also A3 und A4 sind ausgeschildert.

Hinter dem Autobahnkreuz Leverkusen: Umleitung über A59 bis Düsseldorf-Bilk, Abfahrt auf die A46, Wechsel auf die A57 und weiter bis zur A1.

Den Großraum Köln sollten Sie weiträumig umfahren, um Staubildungen durch erhöhtes Verkehrsaufkommen zu vermeiden. Wenn Sie auf ihr Auto angewiesen sind und längere Fahrten vermieden möchten, sollten Sie auf verkehrsärme Zeiten ausweichen. Vor 6 Uhr und nach 10 Uhr, sowie ab 19 Uhr kommen Sie also schneller voran.

 

Kann ich das Auto nicht auch stehen lassen?

Die Stadt Köln empfiehlt, wenn möglich, auf das Auto zu verzichten und auf das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

ÖPNV: Wer nach Köln rein will, ist aller Voraussicht nach mit öffentlichen Verkehrsmitteln besser bedient. Die S-Bahnlinien 6 und 11 stehen Ihnen im 20-Minuten-Takt zur Verfügung, ebenso die Bahnlinien 1, 3, 4, 13 und 18. Rechnen Sie aber damit, dass Busse und Bahnen sehr voll sein werden. Die oben angegebenen verkehrsärmeren Zeiten gelten auch hier. Genauere Fahrplanauskünfte erhalten Sie auf KVB-Koeln.de, VRSInfo.de und Bahn.de.

Fahrrad: Fahrradfahrer können aufatmen, die Leverkusener Rheinbrücke bleibt in beiden Fahrtrichtungen für den Radverkehr geöffnet.

 

Warum wird die A1 gesperrt?

Ein neuer Abwasserkanal soll in Köln-Merkenich unter der A1 hindurch gebaut werden. Vor Baubeginn wurde das Baufeld, wie gesetzlich vorgeschrieben, auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Dabei stieß man auf einen Gegenstand, der sich direkt unter der Fahrbahn in ca. acht Metern Tiefe befindet. Bei den Grabungen stellte sich dann heraus, dass es sich nicht um eine Bombe sondern um ein Eisenrohr handelt.

(Meldung vom 09.10.2017/DS/RDÜ/CF)


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