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Ein Videospiel-Mythos meldet sich zurück: Das Atari VCS ist wieder da!

US-Hersteller Atari hat auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo eine Kampagne für seine neue Konsole gestartet: Das ursprünglich als "Ataribox" beworbene Gerät wurde mittlerweile in "VCS" umbenannt - die für das alte "Atari 2600" oder "Atari Video Computer System" gängige Abkürzung. Mit dem bekannten 70-er- und 80-er-Oldtimer hat das Gerät trotz Holz-Optik aber nur wenig gemein: Unter der Retro-Chassis arbeiten eine A10-CPU und eine Radeon R7 als GPU. Für moderne Blockbuster reicht das ebenso wenig wie der mit 32 GB sehr knapp bemessene Flash-Speicher. Allerdings soll die neue "VCS" vor allem kleine Independent-Games und Atari-Klassiker abspielen, von denen bereits über 100 Stück auf dem Gerät vorinstalliert sind. Wie das Konsolen-Gehäuse hat man auch den Joystick am Original orientiert: Das Eingabe-Gerät erinnert überdeutlich an die charakteristischen Funk-Controller der Atari-Heimkonsole.

Mit 200 Euro für die Hardware ohne Pad beziehungsweise 230 für Pad und Konsole ist das Gerät allerdings ganz schön teuer: Für den ungefähr gleichen Preis gibt's bereits eine normale Xbox One mit mehr Performance und einem riesigen Software-Katalog. Trotzdem haben bereits mehr als 9.000 Unterstützer das Atari-Angebot genutzt: Mit über 2,4 Millionen Dollar liegt die VCS-Gedächtnis-Konsole deutlich über dem Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar.

Bis das fertige Gerät ausgeliefert wird, geht allerdings noch einige Zeit ins Land: Wer jetzt sein VCS vorbestellt, muss sich mindestens bis Juli 2019 gedulden, ehe er es auspacken und anschließen darf.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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