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Chlodwigplatz Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe

Der mutmaßliche Straßenbahnschubser vom Chlodwigplatz schweigt weiter. Der 44-jährige Anwalt wurde am Samstagabend am Kölner Flughafen festgenommen.


Seitdem sitzt er wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft. Er verweise auf sein Aussageverweigerungsrecht und lasse sich von seinem Anwalt vertreten, sagte uns Oberstaatsanwalt Bremer.

Die Staatsanwaltschaft will jetzt prüfen, ob der abgemilderte Haftbefehl so akzeptiert wird.

Der Haftrichter hatte den Haftbefehl der Staatsanwaltschaft wegen Totschlags in fahrlässige Tötung umgewandelt.

Oberstaatsanwalt Bremer sagte im Radio Köln-Interview, der Haftrichter habe die Beweislage und das vorhandene Videomateriel anders bewertet. Das werde die Anklagebehörde jetzt prüfen.

Der 44-Jährige wurde am Kölner Flughafen festgenommen. Der Haftrichter erließ Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Der Mann soll in der Nacht zu Samstag einen 32-jährigen Polizisten vor eine fahrende Bahn gestoßen haben. Er wurde überrollt und starb.

(Meldung vom 14.02.18/GL)


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