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Abstieg RheinStars gehen freiwillig in dritte Liga

Die Basketballer der Rheinstars werden in der nächsten Saison freiwillig in die dritte Liga absteigen. Den Traum von der Rückkehr in die Erste Liga müssen Fans und Offizielle damit erst einmal auf Eis legen.


Manager Stephan Baeck erklärte, die erste Liga bliebe zwar das Ziel, erst wolle der Verein aber ein neues Trainingsgelände schaffen und dem Verein eine neue Heimat geben.

Die Mietkosten der LANXESS arena hatten den Rheinstars Probleme bereitet. Das Problem kennen auch andere Vereine.

In der Sportstadt Köln leiden viele Sportarten wie Volleyball, Hockey, aber auch Handball darunter, dass es keine mittelgroße Halle gibt.

So waren auch die Rheinstars gezwungen in der LANXESS arena anzutreten, um alle Auflagen etwa in Sachen Sicherheit zu erfüllen. Das hatte in den letzten Jahren viel Geld verschlungen. Gelder, die bei den Spielerverpflichtungen fehlten.

Die Entscheidung der Rheinstars kam für die Arena selbst überraschend. Arena-Chef Löcher kann vor allem die Kritik, die Miete sei dem Verein zu hoch, nicht verstehen.

Der Arena-Chef sagte auf Radio Köln-Nachfrage dazu, man habe den Basketballern für ihre Spiele die Halle zur Selbstkostenmiete überlassen, um Ausgaben für Security, Feuerwehr und Rettungskräfte sowie Reinigung zu decken. Allerdings hätten die Rheinstars die vorgesehenen maximal 3.000 Besucher nicht erreicht, deshalb sei die Miete nicht zu hoch, sondern die Einnahmen zu niedrig gewesen, glaubt der Arena-Chef.

(Meldung vom 10.05.2018 PR)


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